Wenn nicht, gehen wir halt woanders hin…

Als Jugendliche war mein Vorurteil von Kirche: das ist nur ein Ort alter (meist weißer) Männer.
Auch jetzt, 10 Jahre später, tut die Amtskirche nicht viel dafür mein Vorurteil zu brechen.
Darum bin ich froh, dass es mehr gibt als das was die Kirche als Ideal, als einzigen Weg, vor sich herträgt.


Ich bin froh, dass es Menschen gab und gibt die mir Kirche vorleben, so wie es sich für sie richtig anfühlt. Auch wenn das nicht 100% mit dem Ideal übereinstimmt. Nur so, ein wenig abseits der offiziellen Pfade, kann ich meinen Platz in der Kirche einnehmen, denn mit dem mir traditionell zugewiesenen Platz als Frau kann ich nichts anfangen.


Ich wünsche mir für die Kirche, dass mein Abseitspfad auch ein Hauptweg wird. Mit vielen anderen Wegen auch.

Und letztendlich Mädels, wenn sie uns auf ihren verstaubten Hauptwegen, in ihren leeren Kirchen nicht so haben wollen, wie wir sind, na dann gehen wir halt woanders hin.

Annie Schachinger, Jugendleiterin KJ Wien

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